Der Ceneri Basistunnel im Tessin ist Teil der NEAT (Neue Eisenbahn-Alpentransversale) und verbindet ausserdem direkt die Agglomerationen Lugano, Locarno und Bellinzona.

Der Basistunnel unterquert mit seinen 2 einspurigen, je 15.4km langen Tunnelröhren den Monte Ceneri.

Projektumfang

  • 2 Einspurtunnel, Länge ca. 2 x 15.4km
  • Querschläge alle 325m
  • Sprengvortrieb
  • Zugangsstollen Sigirino (2.7km) Vortrieb mit TBM (Durchmesser 9.70m)Sehr heterogene Geologie, Subparallelismus
     Linie Val Colla: schwierige Gebirgsverhältnisse in Kombination mit Überlagerung bis 600m, starke Deformationen
     Geringe Überlagerung im Bereich der Unterquerung der Autobahn A2 im Lockergestein
     Hochsensibles, bebautes Gebiet beim Südportal in Vezia (Erschütterungen, Körperschall)
  • Sehr heterogene Geologie, Subparallelismus
  • Linie Val Colla: schwierige Gebirgsverhältnisse in Kombination mit Überlagerung bis 600m, starke Deformationen
  • Geringe Überlagerung im Bereich der Unterquerung der Autobahn A2 im Lockergestein
  • Hochsensibles, bebautes Gebiet beim Südportal in Vezia (Erschütterungen, Körperschall)
  • Beratung bei der Erstellung des Bauprojektes
  • Erstellung der Ausschreibung
  • Angebotsvergleich / Unterstützung bei der Vergabe
  • Ausführungsprojektierung
  • Bauleitung

Projektdetails

  • Komplexe, heterogene Geologie. Hohe Anforderungen an die baubegleitende Vorauserkundung und die entsprechende Entscheidungsfindung vor Ort – basierend auf den Randbedingungen im Werkvertrag
  • Linie Val Colla: wechselhafte Geologie in Kombination mit Überlagerungen bis 600 m. Grosse plastische Deformationen erfordern Umsetzung von flexiblen Sicherungsmassnahmen und intensive geotechnische Überwachung
  • Geringe Überlagerung bei der Unterquerung der Autobahn A2 im Lockergestein am Nordportal. Planung und Ausschreibung der komplexen Bauvorgänge, inkl. Jet-Grouting, Rohrschirm, Sicherung und Verkleidung
  • Südportal in Vezia. In urbanem Gebiet. Erschütterungen und Körperschall mussten auf ein Minimum beschränkt werden.
  • Komplexe Koordinationstätigkeiten zwischen den verschiedenen Unternehmungen (3 Tunnelbau-lose), Bahntechnik und Infrastruktur
  • Know-How-Transfer vom Gotthard-Basistunnel-Projekt