Ziel ist neben der Stromerzeugung für ganz Sri Lanka (>230 gWh/a) die Entwicklung des Unterlaufs Richtung Hambantota.

Jährlich sollen im Mittel 145mio m3 vom Fluss Uma Oya in das Kirindi Flusssystem überführt und zur Bewässerung genutzt werden. Zudem wird die Lage am Rand des zentralen Hochplateaus genutzt, um mit dem Wasser Strom zu erzeugen: Die Kraftwerkszentrale mit 120 MW installierter Leistung befindet sich unterirdisch und wird durch einen 15.3 km langem Druckstollen mit Wasser versorgt. Für das Projekt werden ein Druckstollen, ein Überleitungstunnel und weitere Infrastrukturbauten benötigt.

Die Provinz Uva liegt im Hochland von Sri Lanka. Die geologische Grundlage ist metamorphes Gestein (meist Gneise) und ist leicht gefaltet. Der Grundwasserspiegel ist nahe der Geländeoberfläche. Das führte zu starken Wassereinbrüchen während des Vortriebs.

Wir beraten den Generalunternehmer und konnten auch die Anordnung der Anlage optimieren. Weiter übernimmt Amberg die Bauleitung vor Ort, welche von 2013 bis > 2017 erfolgt.

Um die Wassereinbrüche zu minimieren werden spezielle Hochdruckinjektionen benutzt. Ausserdem werden die Tunnel mittels TSP (Tunnel Seismic Prediction) vorerkundet. So können wasserführende Zonen frühzeitig vor der TBM entdeckt werden. Um in Zukunft den Wasserzufluss zu verhindern, wird das Gebirge um den Tunnel mit Zement verpresst und abgedichtet. Durch diese Massnahmen kann sich auch der Grundwasserspiegel wieder erholen.

Projektumfang

  • Bewässerungszwecke von einer jährlichen Wassermenge von 145 Millionen m3
  • Produktion von elektrischer Energie
  • Leistungskapazität von 120 MW
  • Puhulpoladamm Stausee mit Überleitung des Wassers durch einen 3.9 km langen Tunnel in den Dyraaba Stausee des Mahatotilla Oya Flusses 
  • Mittels eines 15.3 km langen Druckstollens und eines 628 m tiefen senkrechten Schachtes Einleitung des Wassers in die unterirdische Kraftwerkszentrale
  • Fehlende Infrastruktur im Umland
  • Schwierige geologische Bedingungen
  • Optimierung der Anordnung der Anlage
  • Studie und Neubeurteilung der geologischen und geotechnischen Bedingungen
  • Beratung des Generalunternehmers

Herausforderungen

Planung der Hochdruckinjektionen

Extensive Injektionen in die Formation

Engineering Approach

Seismische Erkundung wasserführender Zonen

Sohlenbohrungen für Injektionen in die Formation

Injektionsplanung mit überlappenden Bereichen

Technical Solutions

Dokumentation der Injektionsarbeiten

Überwachung der Injektionsarbeiten

Fertiger Tunnel mit abgedichteten Zutritten