TELT (Tunnel Euralpin Lyon Turin)
Amberg Engineering unterstützt die Realisierung des Mont-Cenis-Basistunnels Lyon–Turin
Amberg Engineering beteiligt sich an der Realisierung des Mont-Cenis-Basistunnels Lyon–Turin, eines der bedeutendsten grenzüberschreitenden Eisenbahninfrastrukturprojekte Europas. Nach seiner Mitwirkung in der Planungsphase unterstützt Amberg Engineering das Projekt heute als Mitglied von ALLTI (Alliance Lyon Turin Ingénierie), einem internationalen Ingenieurkonsortium, das von TELT (Tunnel Euralpin Lyon Turin) mit Ingenieurleistungen auf der französischen Seite des Projekts beauftragt wurde.
Laut TELT wurde ALLTI mit Los 1 (Lot 1) beauftragt, das Ingenieurleistungen ab dem Zugangsstollen Villarodin-Bourget/Modane umfasst. Dem Konsortium gehören Arcadis, BG Ingénieurs Conseils, Neosia, Lombardi Ingénierie und Amberg Engineering an. Der Auftrag erstreckt sich über rund 24 Kilometer und umfasst die Vorbereitung von Ausschreibungen für die Bauarbeiten sowie das Projektmanagement und die Bauüberwachung.
Amberg Engineering ist seit der Planungs- und Ausschreibungsphase am Projekt Lyon–Turin beteiligt. Im Jahr 2017 übernahm Amberg Engineering gemeinsam mit seinen vier Konsortialpartnern die Verantwortung für die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung von CO5.
Heute bringt Amberg Engineering seine Expertise über das ALLTI-Konsortium weiterhin in die Bauphase ein und unterstützt dabei zwei bedeutende Bauabschnitte: CO5 und CO11. Das Amberg-Team umfasst vier Spezialisten, davon drei Ingenieure für CO5 und ein Mitarbeiter für CO11.
Bei CO5 unterstützt Amberg Engineering als Teil von ALLTI den Bau eines zentralen Abschnitts des Basistunnels in Zusammenarbeit mit dem Baukonsortium aus Eiffage Génie Civil, SPIE Batignolles, Ghella und COGEIS. Die Arbeiten umfassen die Montage und den Vortrieb von zwei Tunnelbohrmaschinen (TBM), die jeweils rund 18 Kilometer ausbrechen und damit die beiden Tunnelröhren herstellen.
Bei CO11 unterstützt Amberg Engineering Aktivitäten im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung und Verwertung des Ausbruchmaterials und trägt damit zu den Projektzielen eines effizienten Ressourcenmanagements und einer umweltgerechten Bauausführung bei.
Der Mont-Cenis-Basistunnel Lyon–Turin ist ein zentraler Bestandteil der neuen Eisenbahnverbindung zwischen Frankreich und Italien. Mit einer leistungsfähigen Bahnverbindung durch die Alpen soll das Projekt die europäische Bahninfrastruktur stärken und dazu beitragen, den Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Umweltbelastung durch den alpenquerenden Verkehr.
Die kontinuierliche Beteiligung von Amberg Engineering unterstreicht das Engagement des Unternehmens für herausragende Ingenieurleistungen bei komplexen unterirdischen Infrastrukturprojekten sowie für die Entwicklung sicherer, effizienter und nachhaltiger Verkehrsnetze in Europa.