Optimierung des Verkehrsflusses, Verbesserung der Wasserversorgung und die Vergrösserung der Grünflächen: Das waren die Ziele des Projektes Porto Maravilha in Rio de Janeiro. 

Um diese Ziele zu erreichen, wurden unter dem Hafengelände zwei Tunnel gebaut, um den Verkehr weg von der Oberfläche zu bringen. 

Der Tunnel Rio450 mit einer Länge von 1250 Metern und unidirektionalem Verkehr in einer einzigen Röhre wurde am 1. März 2015 in Betrieb genommen. Zu den wichtigsten Sicherheitsmerkmalen gehören ein Tunnel zur Selbstrettung und eine speziell entwickelte Längslüftung mit Strahlventilatoren.

Der 2700 Meter lange Doppelröhrentunnel Prefeito Marcello Alencar wurde am 19. Juni 2014 in Betrieb genommen. Das Sicherheitskonzept basiert auf einem regelmässigen Netz von Querverbindungen und einer Längslüftungsanlage mit Strahlventilatoren.

Amberg entwarf die longitudinale Lüftung mit Strahlventilatoren, entwickelte das Sicherheitskonzept mit Sicherheitstunnel, Querschlägen, thermischem Schutz und Hydrantensystem. Teil des Projekts waren auch die quantitative Risikoanalyse, die Simulation von Brandszenarien sowie die Schulung von Personal und Sicherheitsteams. 

Das komplexe Projektumfeld in der dicht besiedelten Innenstadt von Rio de Janeiro war die größte Herausforderung des Projekts. Darüber hinaus erforderte der enge Zeitrahmen sowie das grosse Gefälle von bis zu -9% die Entwicklung innovativer Konzepte, angepasst an die örtlichen Gegebenheiten.
 

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