Die Deutsche Bahn (DB) hat 2018 ein BIM Pilotprojekt durchgeführt. Ziel war es, eine Bestandsaufnahme durchzuführen und einen digitalen Zwilling zu erstellen. Weiter wurden für die digitale Bauakte mehr als 2000 Dokumente mit dem 3D-Modell verlinkt.

Die Deutsche Bahn plant langfristig, Grossprojekte besser zu digitalisieren und so die Akzeptanz in der Bevölkerung sowie die Koordination zwischen den einzelnen Projektpartnern zu verbessern. Die dazu durchgeführten Pilotprojekte beinhalteten unter anderem auch die erstmalige Realisierung eines digitalen Zwillings. 

Für die Bestandsaufnahme wurden 400 Meter der Weströhre des Tunnels Rastatt mittels Laserscan erfasst. Daraus entstand ein 3D-Modell des gebauten Tunnels. Dieses konnte anschliessend mit einem Modell verglichen werden, welches anhand der Planungsunterlagen berechnet wurde. Anhand der Resultate dieses Soll-Ist-Vergleichs konnten die Abweichungen zwischen Planung und Ausführung dokumentiert werden. 

Das kombinierte 3D-Modell des Tunnels wurden mit allen baurelevanten Dokumenten verknüpft und die einzelnen Elemente mit Attributen versehen. 

Amberg erarbeitete so einen digitalen Zwilling des Tunnels mit einer kompletten, digitalen Bauwerksakte. 

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